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Goldschmiede Richterswil 

Thomas Peric Schauer

Saphir


Mineralart:

Korund


Aussehen: blau, violett, grün, gelb, orange, rosa, farblos, schwarz.


Fundorte:Australien, Birma, Sri Lanka, Thailand.


Chemische Zusammensetzung:Aluminiumoxid (Al2O)


Mohshärte:9


Spezifisches Gewicht:3,95-4,03


 Bis ins Mittelalter wurde für verschiedene Edelsteine der Name "Saphir" (gr. blau) verwendet. In der Antike und im Mittelalter verstand man unter dem Saphir meist den jetzigen Lapis-Lazuli. Der Name "Saphir" steht heute für alle Korundfarben, ausser dem roten Korund (Rubin). Alle Saphire werden mit einem Zusatz z.B. pink Saphir, grüner Saphir genauer bezeichnet, nur der blaue hat keine zusätzliche Bezeichnung. Spuren von Eisen und Titan sind farbgeben für den blauen Saphir, Vanadium für den violetten, Chrom bewirkt rosa und Chrom, Eisen und Vanadium zusammen die orangene Farbe.


Einlagerungen von orientierten Rutilnadeln bewirken den Stern- (sechsstrahlig) und den Katzenaugeneffekt. Der grösste Sternsaphir wog 63 000 Ct. (12,6 kg) und wurde 1966 in Mogok/Birma gefunden. Die meisten grossen Saphire sind sehr selten und können oft in Museen bewundert werden.

 Zum Beispiel,

 "Stern von Indien" vermutlich der grösste geschliffene Saphir, 536 ct. und hat einen wunderbaren Sterneffekt.

 "Mitternachtsstern" ein schwarzer Saphir 116 ct. Beide sind im American Museum of Natural History / New York.

 "Stern von Asien" Sternsaphir 330 ct, Smithsonian Institution / Washington

 "St.-Edwards- und Stuart-Saphir" ist eine englische Kronjuwele.


 Wie anderen Edelsteinen, wurde auch dem Saphir verschiedene heilende oder schützende Wirkungen nachgesagt. z.B. in der alten indischen Ayurweda-Lehre hilft seine Strahlung bei Nervenleiden. Magier des Mittelalters und auch Kirchengelehrte verwendeten den Saphir, in ihren Edelsteinrezepten zur Stärkung des Herzens. Er soll auch Sympathien anziehen und die Reinheit der Seele bewahren.

 Bis heute gilt der Saphir als Symbol für die Treue.


Der Saphir wird vielfach mit folgenden Edelsteinen verwechselt:


 Spinell, Turmalin, Tansanit, Glas, Synthetischer Korund nach Verneuil (seit 1902 bekannt) und verschiedene andere Synthesen.


Empfindlichkeit: Heisse Schwefelsäure, Flusssäure


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